Neue Soft­ware­ver­sio­nen für CAN­touch, CAN-Bus Tes­ter 2 und CANvision

Logo CANtouch ScheinSoft­ware Ver­si­on 2.1

Was – gemes­sen an der Ver­si­ons­num­mer – ledig­lich wie ein klei­ner Schritt aus­sieht (2.0 auf 2.1), ist in Wirk­lich­keit eine umfang­rei­che Ver­bes­se­rung und groß­ar­ti­ger Funktionsgewinn.

Die neue Soft­ware­ver­si­on des CAN­touch bringt eini­ge inter­es­san­te Neue­run­gen, die nicht nur die Bedie­nung erheb­lich erleich­tern, son­dern auch neue Mess­funk­tio­na­li­tät bie­ten. Dabei pro­fi­tie­ren wie immer alle Kun­den, auch die, die bereits vor län­ge­rer Zeit ein CAN­touch erwor­ben haben. Mit einem simp­len Soft­ware­up­date erhal­ten Sie die neu­en Funk­tio­nen. Eine der neu­en Mess­funk­tio­nen ist dabei an eine Lizenz gebunden.

Auto­ma­ti­scher Schnelltest
Die­se freie neue Funk­ti­on dient dem sofor­ti­gen Über­blick über den Zustand aller Mess­wer­te, die das CAN­touch am CAN-Bus ermit­teln kann. Dazu wird auto­ma­tisch die ver­wen­de­te Baud­ra­te detek­tiert und eine kon­ti­nu­ier­li­che Mes­sung beginnt. Die Bewer­tung aller Mess­ergeb­nis­se der sechs frei­en Apps erfolgt per Smi­ley. Selbst eine Bewer­tung der Qua­li­täts­wer­te aller Bus­teil­neh­mer erfolgt fort­lau­fend, auch wenn kei­ne Lizenz für die Mes­sung Teil­neh­mer erwor­ben wur­de. Das Smi­ley reprä­sen­tiert jeweils das schlech­tes­te Mess­ergeb­nis des letz­ten Mess­zy­klus. Mit einem Klick kommt man in die ent­spre­chen­de Mes­sung, um eine Feh­ler­su­che zu beginnen.
Wenn die­ser Test ein­wand­frei durch­läuft, kann in vie­len Fäl­len von einem ein­wand­frei­en Bus aus­ge­gan­gen wer­den. Damit ist es auch weni­ger spe­zi­ell geschul­tem Per­so­nal mög­lich, einen feh­ler­haf­ten CAN-Bus aus­zu­schlie­ßen oder zu iden­ti­fi­zie­ren. Der Test star­tet durch Wischen des Home­screens nach rechts, er befin­det sich also links neben dem gewohn­ten Homescreen.

Kon­troll­zen­trum
Das jeder­zeit mit einem Wisch von unten zu öff­nen­de Menü ermög­licht die schnel­le Ände­rung der fol­gen­den Ein­stel­lun­gen bzw. Funktionsaufruf :

  • Screen­shot machen
  • Baud­ra­te einstellen
  • auto­ma­ti­schen Baud­ra­ten­scan ausführen
  • Bit­ti­ming ein­stel­len (wech­selt ins Einstellungsmenü)
  • Lis­ten-Only-Modus ein-, ausschalten
  • Umschal­ten des Massebezugspunktes
  • Spra­che umschalten
  • Tas­ta­tur­beep ein-, ausschalten
  • Dis­play-Hel­lig­keit einstellen
  • Hel­lig­keits­au­to­ma­tik ein-, ausschalten

Online­trig­ger

Neu im CAN­touch ist die App Online Trig­ger (Lizenz not­wen­dig). Die Anwen­dung gab es bis­her im CAN-Bus Tes­ter 2 und ist die Haupt­auf­ga­be des CAN­o­b­ser­ver (dort jeweils sys­tem­be­dingt in einem etwas ande­rem Funk­ti­ons­um­fang). Sie ermög­licht die Über­wa­chung des Bus­ses auf Feh­ler und Unter­schrei­tung indi­vi­du­ell wähl­ba­rer Grenz­wer­te über einen län­ge­ren Zeit­raum. Auf­ge­tre­te­ne Feh­ler wer­den in einer Spur je Feh­ler­typ mar­kiert und auf Wunsch mit einem Ton quit­tiert. Zeit­wei­se auf­tre­ten­de Pro­ble­me las­sen sich damit leich­ter eingrenzen.
Es besteht auch die Mög­lich­keit, den Spu­ren­schrei­ber bei einem Feh­ler oder Ereig­nis zu stop­pen und das betref­fen­de Tele­gramm anzu­zei­gen. Das Oszil­lo­gramm wird, soweit mög­lich, logisch dekodiert.

Da nicht nur logi­sche Feh­ler, son­dern auch Pro­ble­me der phy­si­ka­li­schen Schicht berück­sich­tigt wer­den, ist die­se Mess­funk­ti­on ein wich­ti­ges Werk­zeug für die Feh­ler­su­che – vor allem für spo­ra­disch auf­tre­ten­de Feh­ler. Aber man muss nicht war­ten bis Pro­ble­me auf­tre­ten. Die frei ein­stell­ba­ren Bewer­tungs­gren­zen ermög­li­chen auch eine vor­beu­gen­de War­tung der Anla­ge. In der Zeit­ach­se wird deut­lich, wann Unter­schrei­tun­gen der Grenz­wer­te auf­tra­ten. Zum Bei­spiel könn­ten so Pro­ble­me einer Schlepp­ket­te bei bestimm­ten Bie­ge­ra­di­en durch die zeit­wei­se Ver­schlech­te­rung der phy­si­ka­li­schen Mess­wer­te auf­ge­deckt werden.

Ver­drah­tungs­test

Der Ver­drah­tungs­test wur­de über­ar­bei­tet und zeigt nun alle gefun­de­nen Feh­ler des Mess­schritts an, nicht nur den ers­ten. Es las­sen sich dadurch unter Umstän­den leich­ter Schlüs­se auf die Natur eines Feh­lers zie­hen und so die Feh­ler­su­che beschleunigen.

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Der Import von CAN­touch-Mes­sun­gen wur­de erwei­tert. Der Online Trig­ger wur­de etwas ange­passt um die neu­en Mes­sun­gen des Online Trig­ger im CAN­touch impor­tie­ren und am PC aus­wer­ten zu können.

Unse­re belieb­te in der CBT2-Soft­ware ein­ge­bau­te Pro­to­koll­mo­ni­tor hat umfang­rei­che Erwei­te­run­gen erfah­ren. Da die­ser iden­tisch zum CAN­vi­si­on-Pro­to­koll­mo­ni­tor ist, lesen Sie bit­te dazu den nächs­ten Abschnitt CANvision.

Logo CANvision ScheinSoft­ware­ver­si­on 1.2.5

Eini­ge grund­le­gen­de Neue­run­gen hat unser Pro­to­koll­mo­ni­tor erfahren.

Ab die­ser Ver­si­on wer­den CAN-FD-Schnitt­stel­len von Vec­tor und Peak unterstützt.

Im CAN-Sen­den – Fens­ter wur­de die Ein­ga­be ver­än­dert. Der Tele­gramm­typ ist jetzt über But­tons wähl­bar (EXT, RTR, FD, BRS). Daten­in­hal­te las­sen sich zusätz­lich über eine Dia­log­box ein­ge­ben. Das wur­de mit der Erwei­te­rung auf CAN-FD des Pro­gram­mes CAN­vi­si­on not­wen­dig, da bei CAN-FD bis zu 64 Daten­bytes über­tra­gen wer­den kön­nen und die­se sich nicht wie bis­her in einer ein­zi­gen Zei­le dar­stel­len lassen.

Die Emp­fangs­fens­ter wur­den über­ar­bei­tet und signa­li­sie­ren nun den jewei­li­gen Tele­gramm­typ grafisch.
Die Roh­da­ten von bereits deko­dier­ten Nach­rich­ten (symb. Deko­die­rung, CANo­pen, J1939) las­sen sich nun zusätz­lich anzeigen.
Sta­tis­ti­sche Daten für rela­ti­ve Zeits­tem­pel wer­den in einem Tool­tip angezeigt.
Fil­ter­funk­tio­nen wur­den opti­miert und Trace­da­ten aus dem CAN­touch kön­nen in die Fens­ter CANo­pen und J1939 impor­tiert werden.

Im CANo­pen wur­de die Deko­die­rung von Block-Trans­fer-Daten verbessert.

August 2017

CANtouch Hand
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